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Lattenrost Test 2015

Auf dem Markt tummeln sich schier unendlich viele Lattenroste. Damit Verbraucher besser beraten sind, haben wir den Lattenrosttest gemacht. Die unterschiedlichen Bautypen, Materialien und Preispunkte verunsichern zunächst viele Käufer. Worauf es im Detail beim Lattenrost-Kauf ankommt, können Sie weiter oben nachlesen. Denn bei der Wahl des richtigen Lattenrosts spielen viele Faktoren eine Rolle. Doch welcher Lattenrost ist wirklich sein Geld wert? Eine Antwort auf diese Frage wollten wir auch und haben uns auf einen großen Lattenrost Test begeben. Nach eingehender Prüfung verschiedener Lattenrost-Modelle steht unser Testsieger nun eindeutig fest.

Lattenrost Test 2015 – der Testsieger

In diesem Jahr ist das Lattenrost FMP Rhodos KF Lattenrost unser absoluter Testsieger. Das Modell FMP Rhodos KF wartet mit stolzen 44 Federholzleisten auf und bietet ganze sieben Zoneneinteilungen. Der Lattenrost lässt sich bequem manuell einstellen, die Kopf- und Fußzone sogar stufenlos. Die Beckenzone kann auf das individuelle Körpergewicht angepasst werden. Neun individuelle Härtegradeinstellungen gewährleisten beim Modell FMP Rhodos KF einen körpergerechten Liegekomfort. Für gute Flexibilität sorgen mehrfach verleimte Federholzleisten, die mit Trio-Kautschukkappen am Rahmen befestigt sind. Ein Mittelgurt verhilft zur optimalen Gewichtsverteilung unter den Leisten. Der Rahmen ist holmüberdeckend, sodass auch bei zwei Lattenrosten nebeneinander keine Lücke im Doppelbett entsteht. Selbstverständlich ist der Lattenrost LGA geprüft. Darüber hinaus verfügt der FMP Rhodos KF Lattenrost über ein FSC-Zertifikat, das Holz aus nachhaltigem Anbau garantiert. Auch preislich hat uns der Lattenrost FMP Rhodos KF Lattenrost überzeugt. Besonderer Vorteil für große Menschen: Den FMP Rhodos KF Lattenrost gibt es in sehr vielen unterschiedlichen Größen, auch in solchen, die andere Hersteller nicht bieten.

Lattenrost: Worauf beim Kauf achten?

Gesunder Schlaf fängt mit dem Lattenrost an, denn er stützt die Wirbelsäule und sorgt für bequemes Liegen. Doch die Kaufentscheidung fällt nicht sofort leicht. Verbraucher fragen sich: Welcher Bautyp ist der Beste? Zur Auswahl stehen ein einfacher Rahmenrost, ein manuell oder elektrisch verstellbarer Lattenrost oder ein Rolllattenrost. Wir erklären die wichtigsten Details rund um den Lattenrost.

-Maße. Die Größe des Lattenrosts muss genau den Maßen des Bettgestells entsprechen. Diese werden Ihnen bei der Bestellung eines neuen Bettes vom Händler mitgeteilt. Alternativ können Sie auch ihr vorhandenes Bett ausmessen, bevor sie einen neuen Lattenrost kaufen. Achten Sie darauf, dass Gestell, Lattenrost und Matratze aufeinander abgestimmt sind.

-Leistenanzahl. Für alle Bautypen gilt das Gleiche: Je mehr Latten, desto besser kann sich der Lattenrost an die Form des Körpers anpassen. Im Durchschnitt haben Lattenroste etwa 25 Leisten. Der sogenannte Rollrost besitzt keinen Rahmen und bietet zumeist auch weniger Latten. Rollroste sind bei jungen Leuten beliebt, da sie sich vor einem Umzug schnell zusammenrollen lassen. Besonders bequem sind Rollroste allerdings nicht, den die Leisten federn nicht. Wertige Lattenrost-Modelle hingegen überzeugen mit einer hohen Anzahl an flexiblen Leisten, hochwertige Modelle können über 40 Einzel- oder Doppelleisten aufweisen. Solche Lattenroste passen sich dank hoher Leistenzahl beim Liegen besser an die Körperform an und sorgen für Bequemlichkeit von Kopf bis Fuß. Achten Sie beim Kauf neben der Leistenzahl auch auf die Breite und den Abstand der Latten. Schmale Leisten sind grundsätzlich elastischer und somit anpassungsfähiger. Geringe Abstände zwischen den einzelnen Latten sorgen für zusätzliche Flexibilität. Dabei gelten etwa vier Zentimeter als optimaler Abstand. Sind die Lücken zwischen den Leisten größer, liegt es sich nicht so bequem.

-Verstellbarkeit. Wer viel Zeit im Bett verbringt, für den ist die Möglichkeit den Lattenrost zu verstellen besonders wichtig. Denn die Verstellbarkeit sorgt für bessere Ergonomie. Ein verstellbarer Lattenrost hat mehrere sogenannte Hilfszonen, die manuell oder elektrisch unabhängig voneinander eingestellt werden können, um orthopädischen Gesichtspunkten gerecht zu werden. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Knickstellen am Lattenrost unbedingt Ihrer Körpergröße entsprechen.

-Anzahl der Zonen. Verstellbare Roste mit mehreren Zonen bieten in jedem Fall deutliche Komfortvorteile. Aktuelle Lattenrost-Modelle sind mit zwei bis maximal sieben Zonen erhältlich. Die Zonen sind nicht nur individuell einstellbar, teilweise sind sie auch extra verstärkt, um etwa im Beckenbereich mehr Komfort zu bieten. Ein solcher Lattenrost kann eine ideale Körperunterstützung beim Liegen und Schlafen bieten. Wie viele Zonen Sinn machen, hängt auch davon ab, wie viel Zeit im Bett verbracht wird. Wird das Bett beispielsweise auch zum Fernsehen, Lesen oder gar Arbeiten benutzt, lohnt es sich einen Lattenrost mit mehreren Zonen anzuschaffen. Wir empfehlen den Kauf eines Modells mit mindestens drei Zonen, denn mit Mehrzonenrosten lassen sich Kopf, Rücken und Beine immer punktgenau positionieren.

-Mittelgurt. Der Mittelgurt (gelegentlich Mittelband genannt) gewährleistet vor allem bei größeren Lattenrosten bessere Stabilität. Denn durch den Mittelgurt wird die Belastung beim Liegen gleichmäßig auf alle Leisten verteilt. Allerdings geht das manchmal auf Kosten der sogenannten Punkt-Elastizität. Dies macht sich vor allem im Bereich der Schulterzone bemerkbar. Wird eine weichere Liegefläche, speziell in der Schulterzone, gewünscht, empfiehlt sich ein Lattenrost ohne Mittelgurt.

-Kappen. Kappen sind Kunststoffelemente, mit denen die flexiblen Holzfederleisten im Rahmen gehalten werden. Solche Kappen finden sich nur bei Rahmenrosten, nicht bei Rollrosten. Besonders beweglich sind Kautschuk-Kappen, sie sind den weniger flexiblen Hartplastikkappen vorzuziehen.

-Holzart. Die meisten Leisten für Lattenroste werden aus massivem Holz oder Schichtholz gefertigt. Besonders häufig finden dabei die Holzarten Fichte und Kiefer Verwendung. Der Rahmen hingegen kann aus Kunststoff, Metall oder Holz gefertigt sein. Es gibt aber auch Rahmenlattenroste in Vollholz, beispielsweise aus Buche oder Erle. Achten Sie beim Kauf auf das FSC-Siegel, es garantiert Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft.

Wie stelle ich den Lattenrost richtig ein?

Lattenroste verfügen über Schieber an den Latten, die Härtegrad und Federung der Leisten bestimmen. Dank der verschiedenen Härtegrade können schwerere Körperpartien tiefer in die Matratze einsinken und leichtere Körperregionen werden entlastet. Die Schieber sind beweglich und können von Ihnen daheim nach Bedarf eingestellt werden. Schieben Sie die Schieber nach außen, um eine höhere Festigkeit zu erlangen. Möchten Sie hingegen weicher liegen, bewegen Sie die Schieber nach innen. Wir empfehlen mit der Grundeinstellung in Form des Buchstabens „V“ anzufangen. Dabei gehen die Schieber zum Kopfteil hin immer weiter nach außen. Für leichtere Personen um die 60 Kilogramm sitzen die untersten Schieber an der Mitte an. Bei Personen ab 80 Kilogramm sollte ein größerer Abstand zur Mitte bestehen, damit das Becken optimal abgestützt wird. Denken Sie bei der Einstellung auch an die Größen- und Gewichtsunterschiede zwischen Ihnen und Ihrem Bettpartner und passen jede Bettseite entsprechend an.

Passt jeder Lattenrost zu jeder Matratze?

Leider nicht, jede Matratzenart hat ihre eigenen Anforderungen an die Unterfederung. Deshalb ist es wichtig den Lattenrost nicht nur auf das Bettgestell, sondern auch auf die Matratze abzustimmen. Besonders Augenmerk sollte dabei auf die Leistenzahl und den Abstand der Latten fallen. Für Federkernmatratzen spielt der Leistenabstand beim Lattenrost eine untergeordnete Rolle, bei Kaltschaummatratzen hingegen muss der Abstand zwischen den Leisten mindestens drei Zentimeter betragen, damit die Matratze richtig belüftet wird. Als Daumenregel gilt: Je flexibler das Material der Matratze, desto größer sollte die Anzahl der Leisten sein und desto schmaler und enger aneinander sollten die Latten liegen. So wird die Flexibilität der Matratze optimal unterstützt. Achten Sie zudem darauf, dass der Lattenrost die gleiche Zonenanzahl hat wie die Matratze.

Welche Lattenrost Typen gibt es?

Beim Lattenrost lassen sich grundsätzlich zwei Bauformen unterschieden, der Rolllattenrost (auch als Rollrost bekannt) und der Rahmenrost. Beim Rahmenrost (auch Standardlattenrost genannt) gibt es statische und verstellbare Modelle. Verstellbare Lattenroste können entweder manuell oder elektrisch angepasst werden. Der Rolllattenrost ist quasi das Basismodell aller Lattenroste. Weil der starre Rahmen fehlt, ist der Rollrost schnell zusammenrollbar, platzsparend, leicht und lässt sich problemlos transportieren. Diese Eigenschaften machen den Rolllattenrost bei Auszubildenden und Studenten besonders beliebt.

In Sachen Bequemlichkeit hat der Rollrost allerdings nicht viel zu bieten. Wer sich mehr Komfort wünscht, greift deshalb zu einem Rahmenrost. Rahmenroste haben grundsätzlich mehr Leisten als Rollroste, zudem sind die einzelnen Leisten über bewegliche Kappen mit dem Rahmen verbunden. Verstellbare Modelle verfügen über mehrere Hilfszonen, die individuell eingestellt werden können. Solche verstellbaren Lattenroste bieten häufig Doppelleisten und Verstärkungen an Stellen mit besonderer Belastung. Manuell verstellbare Rahmenroste lassen sich mit wenigen Handgriffen individuell anpassen, die elektrischen Modelle können per Fernbedienung gesteuert werden. Besonders komfortabel sind stufenlos regulierbare Lattenroste.


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